Herzangelegenheiten und Herzenskinder im Nachtcafé

Zum Nachtcafé am 14. März haben sich wieder sehr viele Menschen in unseren Gemeindesaal einladen lassen.
Rolf Hauber sprach mit Matthias Ruf, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Diakonie Bethanien in Solingen. Seine Vita ist beeindruckend. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft in Pforzheim war er unter anderem 21 Jahre beim CVJM Deutschland beschäftigt, 17 davon als dessen Geschäftsführer. Seit 2018 ist er bei der Diakonie Bethanien, die zum Bund freier evangelischer Gemeinden gehört. Dort ist er verantwortlich für ca. 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsfeldern von der Alten- und Jugendhilfe, Krankenhäusern bis zu Erholungsheimen. Zudem ist er als Turner (früherer badischer Meister) seit Jahrzehnten gemeinsam mit seiner Ehefrau ehrenamtlich aktiv bei “Sportler ruft Sportler”, einem Verein, in dem sich Sportler vernetzt haben, um ihren Glauben gemeinsam zu leben und weiter zu geben.
Matthias Ruf berichtete von seinem Leben, seiner Arbeit, seiner Berufung als Christ und auch von seinen drei “Herzenskindern”, die seine Frau und er neben der eigenen Tochter bei sich aufgenommen haben. Eines davon, Audrey, war mitgekommen und erzählte uns sehr eindrücklich von ihrem Leben in Kamerun, ihrem Studium in der Ukraine, ihrer Flucht nach Deutschland und ihrer jetzigen Ausbildung bei der Diakonie Bethanien.
Die beiden Impulse von Heike Zucker-Egler führten uns von der Erläuterung, welche Funktionen Herz und Kopf für unser (Über-)Leben haben, zur Frage, ob unser Glaube eher Kopf- oder Herzenssache ist. Was ihr sehr wichtig war: Wir alle sind Herzenskinder Gottes!
Musikalisch begleitet wurden wir von “Wave and Sound”, einem Duo aus Knittlingen, das seine Lieder ausgesprochen gefühlvoll interpretierte und uns allen damit sehr eindrucksvoll von ihrem Glauben Zeugnis gab.
Auch dieses Nachtcafé war wieder ein tolles Erlebnis für alle, die da waren – sowohl inhaltlich als auch musikalisch - als auch kulinarisch. Denn auch für den kleinen Hunger und Durst war während der Pause und den langen Gesprächen am Schluss bestens gesorgt.
